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Den klinischen
Untersuchungen nach, ergeben die Brillen
eine 90%-ige Korrektur der Farbenblindheit.
Die Verbesserung kann man bei objektiven
Tests gut ablesen, aber nicht alle Patienten
beurteilen die Wirkung eindeutig als
positiv:
1. Farben verändern
sich
Die Meisten spüren
zwar, dass sie die Welt farbiger sehen,
aber eine Veränderung des gewohnten
Farbsehens beurteilen sie mehr störend,
als nützlich und deshalb möchten
sie auf Grund der ersten Eindrücke
die Brille nicht tragen. Es ist aber eine
allgemein bekannte Erscheinung, dass sich
unsere Augen in großem Masse an schnelle
und langsame Veränderungen der Umwelt
ebenso schnell und langsam anpassen können.
Besonders deutlich wird das dann, wenn wir
von draußen (Tageslicht) in ein Zimmer
treten, in dem nur künstliches Licht
ist. Zuerst sehen wir alles rosafarbig,
denn das künstliche Licht enthält
viele rote, aber nur wenig blaue Komponenten.
Nach wenigen Minuten sehen wir wieder alles
im Original, weil die Farbenadaptationsfähigkeit
unserer Augen die Unterschiede ausgleicht.
Dieses Phänomen nennt man Farbenkonstantie.
Ein anderes Beispiel dafür ist die
Situation eines Menschen nach der Cataracta
Operation. Der Patient sieht alles in einem
starken Blauton. Dieses Phänomen entsteht
dadurch, weil sich sein Auge an die Wirkung
der immer gelbbrauner gewordenen Töne
gewöhnt hatte. In manchen Fällen
benötigten die Augen sogar zwei Monate,
um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen
und die Farben wieder so wahrzunehmen wie
sie wirklich sind. Ebenso verhält es
sich bei den farbkorrigierenden Gläsern;
die Augen müssen sich erst an die beschichteten
Gläser gewöhnen. Der Vorgang des
Gewöhnens (der Farbenadaptation) ist
bei jüngeren Menschen kürzer als
bei Älteren, bei Brillen mit mittleren
Stärken beträgt sie nur ein paar
Minuten, bei Brillen mit größeren
Stärken nur einige Tage.
Der Prozess der Farbenadaptation ist ein
wichtiger Teil vom Wirkungsmechanismus der
Colorlite Brillen. Die Korrektur des Farbsehens
erreicht nur dann seine Wirkung, wenn die
Farbenadaptation zustandegekommen ist. Deshalb
kann der Test über das Ergebnis auch nicht
sofort nach dem ersten Anprobieren der Brille
durchgeführt werden, sondern es muss genug
Zeit für die Farbenadaptation gelassen werden.
Die Farbenadaptation kann mit starkem weißen
Licht beschleunigt werden.
2. Der Grad der Verbesserung
Manchmal kommt es vor,
dass der Grad der Verbesserung nicht ausreichend
erscheint und man sich fragt, ob es sich
dann lohnt die Brille zu kaufen und zu tragen.
Aber, und das sollte einem bewusst sein,
die Korrektur kann nie 100% -ig sein. Das
ist so ähnlich, wie ein amputiertes Bein,
das durch eine moderne Prothese ersetzt
wird. Das "neue" Bein kann uns helfen, wieder
ein normales Leben zu führen, aber es kann
nicht das menschliche Bein völlig ersetzen.
Genauso verhält es sich bei einer Brille,
sie kann uns helfen, wieder alles zu sehen,
aber sie ersetzt trotzdem nicht zwei gesunde
Augen völlig.
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 |
| zuvor |
danach |
| Der Grad
der Verbesserung |
3. Das Lernen
Das Lernen gehört
zur erfolgreichen Korrektur dazu. Wie man
mit einem Ersatzbein das Gehen (wieder)
lernen muss, oder mit einer progressiven
Brille, das Sehen wieder lernen muss, so
muss man auch das Farbsehen mit den Colorlite
Brillen wieder neu lernen.
Die Colorlite Brillen sind in erster Linie
für die Verbesserung der Farbendiskriminierungsfähigkeit
geeignet. (für die Unterscheidung der
feinen Farbtöne) .Die Farbenidentifikation
(Die Fähigkeit die Farben zu nennen/
erkennen) ist das Resultat eines Erlernungsprozesses.
Das lernt man während der Kindheit,
gleichzeitig mit dem Lernen des Sprechens,
und mit den Farbseh- Korrigierendenbrillen
muss man es wieder erlernen. Natürlich
geht das Lernen bei den Jüngeren schneller
als bei den Älteren. Der Prozess des
Lernens kann auch mit einem Kurs (Belehrungskurs?)
beschleunigt werden.
4. Die Brille ist farbig
Dass die Brille farbig
ist, stört Manchen: das ist das Ergebnis
der Technologie. Die Brille verändert
die Farbe des in das Auge kommenden Lichtes
in der Weise, dass die Farbenreize, die
in das Gehirn kommen, so sind als ob sie
von den Augen eines Farbnormalsehers kommen
würden. Die Brille verschluckt die
nicht gewünschten Teile des Lichtes,
und lässt nur die nötigen Teile
durch. Wenn die Brille nicht farbig wäre,
wäre sie für die Korrektur der
Farbenblindheit nicht fähig.
5. Die Brille reduziert
das Licht
Es gibt "Patienten",
die befürchten, dass sie wegen der
farbenverschluckenden Wirkung schlechter
sehen werden. Das farbendurchlässige
Vermögen der Colorlite Brillen ist
im Durchschnitt 40%. Das ist hat eine so
geringe Wirkung für die Augen, dass
man sie kaum spürt. Das Auge ist fähig
mehr als tausend Wechsel von Farbenintensität
zu kompensieren, während der totalen
Funktion der Farberkennung. Eine blasse
Sonnenbrille lässt nur 5-10 % des Lichtes,
eine dunklere Sonnenbrille 1-2 % des Lichtes
durch.
Bei künstlerischem Licht im Zimmer,
vor dem Fernsehergerät steht genügend
Licht zur Verfügung, in dieser Zeit
kann die Brille ruhig getragen werden. Am
Abend aber, wenn das Licht reduziert ist,
sollte die Brille nicht getragen.
6. Offiziellen Empfehlungen
Bei der Auswahl des
Brillengestelles, sollte man darauf achten,
dass die Wirkung der Korrekturbrille wesentlich
verschlechtert wird, wenn das Gestell zu
klein ist. (Man sieht eher am Gestell vorbei).
Man sollte bei der Auswahl des richtigen
Gestelles die Augen herumrollen, um zu kontrollieren,
ob man auf einer ausreichend großen
Fläche sieht.
7. Ratschlage zur Behandlung,
Einrahmen
During choosing best
frame that suit the to our face we should
take into consideration that the corrective
lenses are less effective if the frame is
too small or narrow. We suggest frames which
provide the best fit to the patient face
and cover the eye from every direction.
We should suggest the customer to check
whether the spectacle is adequate.
8. Ratschlage zur Behandlung
Die Wirkung der Brille
ist in erster Linie während ihrer Tragezeit
bemerkbar. Die Farbenblindheit ist also
nicht geheilt, sondern korrigiert. Mit Messungen
erwiesen wir, dass sich das Ergebnis der
Korrektur mit der Verwendung der Brille
stufenweise verbessert. Die Ursache dafür
ist wie folgt:
Die Brille hilft unseren Augen bei der Farbenwahrnehmung
und macht es unserem so Gehirn möglich,
den erforderlichen Lernprozess durchzuführen,
sodass wir die mehr gewordenen Informationen
mit der normalen, korrigierten Farbsehen
aufarbeiten können. Je mehr man die
Brille trägt, desto besser wird das
Ergebnis der Korrektur sein.
Empfehlenswert ist also das Tragen der Korrekturbrille
während der Arbeit sowie auch während
der Freizeitbeschäftigung also beim
Sport usw. Es ist sehr nützlich, wenn
wir während der Tragezeit die Farberkennung
und die Benennung der Farben üben.
Um den Lernprozess zu beschleunigen, gibt
es die Möglichkeit bei der Colorlite
GmbH einen Kurs durchzuführen, in dem
man die Farberkennung übt.
9. Behandlung, Reinigung
Ihre Farbseh- korrigierende
Brille trägt dazu bei, dass Sie fähig
sind, die Welt farbiger und detaillierter
zu sehen. Sie reduziert die Menge der Unannehmlichkeiten
erst der Farbenschwache Wenn Sie die Qualität
der Brille auf eine längere Zeit behalten
möchten, dann folgen Sie unseren Ratschlägen.
1. Das Grundmaterial der Brille ist
aus einem zeitgemässen Kunststoff,
deshalb ist der Brille leichter und dünner,
als wäre sie aus Glass hergestellt
worden. Die Brillen aus Kunststoff sind
aber empfindlicher für Kratzer als
das Glas. Darum sollte man sie nie mit der
Glasseite nach unten auf spröde Oberflächen
legen, sondern sollte sie immer mit den
Bügeln nach unten ablegen.
2. Die Reinigung der Brillen sollte
nicht trocken gemacht werden, sondern mit
Wasser und flüssigem Reinigungsmittel.
Nach der Reinigung sollte man die Brille
nicht mit einem Papiertaschentuch oder einer
Küchenrolle trocken reiben, sondern
mit einem mehrmals gewaschenem und weichen
Tuch - oder mit einem speziellen Tuch vom
Optiker.
4. Sie sollten für den Transport
der Brille immer ein Brillenetui verwenden.
10. Erfahrungen
Wenn Sie wahrend des
Brillentragens etwas Ungewöhnliches, Störendes,
Interessantes erfahren, bitte melden Sie
bei uns!
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