Colorlite
Farbsehen

zur Korrektur
des Farbsehens

Häufig gestellte Fragen

Informationen über die Farbenblindheit

1. Warum es wichtig ist Farbstörungen zu korrigieren?

Die Welt nimmt man mit seinen 5 Sinnen wahr. Von diesen 5 werden die meisten Informationen durch das Sehen aufgenommen. Bei den modernen Menschen wird die Informationsübermittlung der Sinnesorgane so gestaltet: Sehen 90% Hören, 5% Tasten, Schmecken, 2%. Es ist deshalb nicht egal, ob man die Möglichkeiten des Sehens maximal ausnutzen kann. Der Informationsverlust bei der Farbwahrnehmung verschlechtert die Lebensbedingungen, verschlechtert die Qualität der Informationsverarbeitung, aber auch die Reaktionszeit der Wahrnehmung wird negativ beeinflusst (Nähere Ausführungen finden Sie unter "Was die Patienten unbedingt wissen sollen...").

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2. Was muss man über das Colorlite-System unbedingt wissen?

Den klinischen Untersuchungen nach geben die Korrekturgläser für 90% der Farbenblinden eine wirksame Korrektur. Die Verbesserung zeigt sich gut bei den objektiven Tests, aber nicht alle Patienten beurteilen die Wirkung als positiv. (Nähere Ausführungen finden Sie unter dem Kapitel "Was die Patienten unbedingt wissen sollen...").

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3. Was ist der Unterschied zwischen Farbenschwachsichtigkeit und Farbenblindheit?

In den menschlichen Augen, auf der Retina, gibt es drei Typen von farbempfindlichen Rezeptoren (sie reagieren auf rotes, blaues und grünes Licht) Die Netzhaut wandelt Licht in Nervensignale um und sendet diese zu den visuellen Zentren des Gehirns, wo dann das farbige Bild entsteht. Im Fall von Farbuntüchtigen (Farbschwachsichtigkeit) funktionieren alle drei Farbsinneszellen, aber der Grad der Empfindlichkeit eines Types ist schwächer geworden. Im Fall von Farbenblinden funktioniert mindestens eine von den Farbsinneszellen nicht, und dazu kommt meistens noch, daß die zweite und auch die dritte Farbsinneszelle nicht oder nur wenig funktioniert (nähere Beschreibungen dazu erhalten sie im Kapitel "Wissenschaftlicher Hintergrund").

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4. Warum gibt es mehr Farbenblinde unter den Männern?

Farbenblindheit ist bei Männern 16mal häufiger als bei Frauen. Unter den Männern gibt es 8% Farbenblinde, bei den Frauen ist der Anteil nur bei 0,5%. Die Farbenblindheit ist eine vererbliche Krankheit, die wegen eines Fehlers im X - Chromosom entsteht. Frauen werden nur dann farbenblind, wenn bei ihnen in beiden X - Chromosomen das entsprechende Gen fehlt.. Wenn nur ein X - Chromosom von den beiden fehlerhaft ist, dann trägt die Frau nur die potentielle Farbenblindheit in sich.. Bei den Männern führt das X - Chromosom ohne das entsprechende Gen zur Farbenblindheit.

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5. Ist die Farbenblindheit zu heilen?

Die Farbenblindheit ist nicht heilbar, aber ähnlich wie mit den normalen Brillen kann diese Störung mit Gläsern korrigiert werden.

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6. Kann meine Farbenblindheit sich mit den Jahren verändern?

Der Typ und die Schwere der vererbten Farbenblindheit verändert sich nicht mit den Jahren. Die erworbenen Farbsinnesstörungen können sich aber mit der Zeit verändern. Durch Diabetes, Glaukomie oder Gelbsehen bei den älteren Generationen können Farbsinnesstörungen hervorgerufen werden.

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7. Wie verbessert die Farbsehkorrektur das Lebensniveau?

Farben in unserer Umgebung enthalten wichtige Informationen (z.B.: Farbfernsehen, Computerbildschirme, Ampeln etc.), die ganz oder teilweise für Menschen mit Farbsehschwäche nicht verfügbar ist. Hinzu kommt, dass wir auch oft mit Farbangaben kommunizieren: „Biegen Sie nach dem grünen Haus links ab oder klicken Sie auf das rote Symbol, um die Transaktion zu bewilligen.“ Menschen mit Farbsehschwäche werden in manchen Berufsfeldern nicht zugelassen und könnten Farbinformationen missverstehen.

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8. Worin unterscheidet sich der Colorlite Test von den anderen Möglichkeiten der Diagnose?

Der Farbsehtest von Colorlite bestimmt den Grad der Schwäche und kann durch die Untersuchung mit Gläsern herausfinden, welche Beschichtung die beste Korrektur ermöglicht. Der Test ist schnell, einfach und objektiv. Durch die meisten Untersuchungen mit Farbtafeln kann man in der Regel den Farbuntüchtigen vom normal Farbsehenden unterscheiden, jedoch keine entsprechende Korrektur vornehmen und nicht die besten Gläser für die verschiedenen Typen von Farbsinnesstörungen auswählen.

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9. Kann die Colorlite Beschichtung für Farbsehschwäche auch auf normalem Brillenglas angebracht werden?

Ja, die Colorlite Beschichtung ist auch für Brillen mit Dioptrien geeignet (Einstärken-, multifokale und Gleitsichtgläser).

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10. Wie kann ich herausfinden, ob die Colorlite Gläser meine Farbsehtüchtigkeit verbessert haben?

Nach der Diagnose muss man auch mit den Korrekturgläser für Farbenblindheit den Farbsehtest durchführen. So kann man dann den Grad der Besserung verfolgen. Durch die mit der Colorlite Methode ausgewählten Gläser kann der Patient selbst erfahren, dass er die Welt farbenreicher sieht.

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11. Was für eine Verbesserung ist bei anderen Farbsehtests zu erwarten?

Bei den meisten Untersuchungen, die mit Hilfe von Farbtafeln durchgeführt werden, kann man in der Regel nur den Farbuntüchtigen vom normal Farbsehenden unterscheiden. (z.B. die Bücher mit den punktierten Farbtafeln.) Die Colorlite Gläser mindern den Grad der Farbenblindheit, aber sie erreichen nie eine 100%-ige Heilung. Es ist deshalb nicht zu erwarten, dass bei den sogenannten Filtertests eine unbedingte Verbesserung zu bemerken ist. Der Farbenblinde bleibt folglich nach dem Ergebnis der traditionellen Farbsehtests farbenblind.

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